Raum für Pflanzen


Das Programm

Der Name ist Programm. Das Hauptanliegen unseres 2005 ins Leben gerufenen Projektes „Raum für Pflanzen“ gilt der Präsentation und Vermittlung der künstlerischen Erforschung von pflanzlichen Lebensformen. Darüber hinaus möchten wir ein Forum schaffen, in dem das Wissen über Pflanzen und über deren Lebensraum gesammelt und aufgearbeitet wird.

Die langjährige Beschäftigung mit Pflanzen beeinflusst unser Naturverständnis maßgeblich. Wir haben erkannt, dass es in der Natur keine Wertehierarchie gibt. „Hier herrscht“, einen Satz des Kulturwissenschaftlers Hartmut Böhmes zitierend, „eine vielgestaltige Demokratie des Seins“.

Diese Erkenntnis bildet die Basis unseres Wirkens als Ausstellungsmacherinnen. Im Mittelpunkt unserer kuratorischen Praxis stehen dabei weniger unsere theoretischen Überlegungen als vielmehr die Künstler*innen und ihr künstlerisches Schaffen. Mit der Präsentation ihrer Werke zielen wir darauf, über die Kunst selbst, die der Ausstellung zugrunde liegenden Überlegungen zum Ausdruck zu bringen. Den inhaltlichen Faden der Ausstellung greifen wir in Führungen und Veranstaltungen auf. Begleitende Dokumentationen, die wir Arbeitsmappen nennen, bieten den Besucher*innen darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit den Themen der Ausstellung vertiefend zu beschäftigen.

Der Ort

Der Ort, in dem wir unser Projekt betreiben, ist die Orangerie am Hofgarten in Kirchberg an der Jagst. Diese wurde 1749 am Rande des barocken Hofgartens als reiner Zweckbau zur Unterbringung kälteempfindlicher Pflanzen errichtet. Die Gesamtgestaltung des Baus geht auf Johann Valentin Tischbein (1715 – 1767) zurück. Der Ausstellungsraum wird geprägt durch die nach Süden exponierte Glasfront. Diese bietet einen herrlichen Blick in den Hofgarten und verleiht den barocknachempfundenen, auf die Wandflächen des Ausstellungsraums aufgemalten Kassetten Licht und Weite. Wir finden es reizvoll in diesem Raum, um Formen demokratischer Naturbetrachtung zu ringen und die bestehenden barocken Formenelemente mit zeitgenössischen Kunstströmungen zu verbinden.

Das Team

Claudia Thorban, Künstlerin, www.claudia-thorban.de
Claudia Thorban hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart Malerei studiert. In ihrer künstlerischen Arbeit erkundet sie das Wesen der Pflanzen. Claudia Thorban lebt und arbeitet in Burleswagen und in Berlin.

Inge Krause, Dipl.-Geografin
Inge Krause hat an der Johann-Goethe-Universität Frankfurt Geografie studiert. In ihrem Berufsleben hat sie sich Böden und Altlasten sowie dem Projekt- und Qualitätsmanagement beschäftigt. Inge Krause lebt in Kirchberg an der Jagst.

Julia Kamann, Dipl.-Designerin, www.sommersdorf2.de
Julia Kamann hat Visuelle Kommunikation an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. studiert. Sie lebt in Sommersdorf bei Ansbach und ist dort mit ihrem Mann im eigenen Büro für Gestaltung tätig.

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Projekt.

Raum für Pflanzen
Wir - das Team des Raum für Pflanzen
Claudia Thorban
Julia Kamann
Inge Krause
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